Wenn im Feriendorf Bambolo in Uzwil plötzlich konzentrierte Stille herrscht, gefolgt von einem knackenden „Bitte kommen!“, dann ist wieder Kriminalzeit: Als Funkverein Iddaburg durften wir dieses Jahr wieder mehrere Gruppen von 5- bis 12-jährigen Nachwuchs-Ermittlern in die Geheimnisse der Funktechnik einweihen.
Gar nicht so leicht, wenn man vor lauter Aufregung am liebsten gleichzeitig sprechen, rätseln und jubeln möchte! Doch die Kids lernten rasch: Ohne Funkdisziplin geht bei der Spurensuche gar nichts. Wer das Mikrofon nicht loslässt, hört schliesslich nicht, wo der Täter die Skulptur versteckt hat – oder wer in der Zentrale gerade den Kuchen krümelt.
Mit glühenden Ohren und maximaler Ernsthaftigkeit wurden skurrile Rätsel gelöst, Zeugen befragt und mysteriöse Kriminalfälle aufgeklärt. Von den Fünfjährigen, die stolz wie Bolle ihr erstes „Over“ ins Gerät hauchten, bis zu den Zwölfjährigen, die wie erfahrene Profis den Funkverkehr koordinierten: Die Begeisterung in den Augen der Kids war für uns das absolute Highlight.
Es hat uns riesigen Spass gemacht, die Faszination fürs Funken weiterzugeben. Wer braucht schon Smartphones, wenn man mit der richtigen Frequenz und einem „Verstanden, Ende!“ ein echter Meisterdetektiv werden kann?


