Der Funkverein Iddaburg (HB9ID) nahm an der diesjährigen Fachtagung EmComm 2026 in Brütten teil. Im Zentrum der Veranstaltung standen Vorträge und Diskussionen zur aktuellen Lage des Notfunks in der Schweiz.
Die Thematik ist insbesondere durch föderale Strukturen und die Aufteilung von Zuständigkeiten zwischen verschiedenen Ebenen vielschichtig. Die Tagung bot eine Plattform für den fachlichen Austausch und das Knüpfen von Kontakten zu anderen Organisationen und Interessierten.
Einordnung und geplante Aktivitäten
Aus Sicht der USKA und auch unseres Vereins besteht Handlungsbedarf bei der Schnittstelle zwischen offiziellen Stellen und der Bevölkerung. Ein Schwerpunkt soll künftig darauf liegen, die Eigenvorsorge der Bevölkerung im Ernstfall zu unterstützen – insbesondere bei der Überbrückung des Weges bis zu den behördlich definierten Notfalltreffpunkten (NTP).
Dazu sollen bestehende und ergänzende Technologien geprüft und eingebunden werden:
- Jedermannfunk (CB und PMR446): Für die niederschwellige Nahbereichskommunikation im Quartier.
- AREDN und Datenfunk: Für den Aufbau unabhängiger, lokaler Datennetzwerke bei Ausfall der regulären Infrastruktur.
Wir werden diese Ansätze als Verein in den kommenden Monaten intern weiter bearbeiten und das bereits vorhandene Know-How von anderen Funkvereinen (z.B. HB9CF) zu rate ziehen.



